„Fukushima“ und die Folgen

Die Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011 hat das Leben zehntausender Menschen im Nordosten Japans – in der Tôhoku-Region – vernichtet, das von Hundertausenden mit einem Schlag verändert. Sie wird nicht nur Japan, sondern vermutlich die Welt verändern, auch wenn heute niemand sagen kann, in welcher Weise.

Diese AKW-Erdbebenkatastrophe ist auch ihrer medialen Repräsentation wegen von Beginn an ein globales Ereignis, und sie ist daher auch von Anfang an medial umstritten. Wer wie in welchem Medium über welche Aspekte der Katastrophen und in welcher Tonart berichtete und berichtet – das hat nicht nur wohlwollende Aufnahme, sondern auch Unmut oder  gar Wut hervorgerufen. Deutlich geworden ist unter anderem auch eine tiefe Kluft zwischen den herkömmlichen Mainstream-Medien und den sogenannten Neuen Medien, insbesondere  dem Internet. Kritische Stimmen, die längst auch in Japan wieder und wieder gewarnt hatten vor möglichen, nun bittere Realität gewordenen Gefahren der sogenannten „friedlichen Nutzung der Atomkraft“, konnten (und können) in ersteren kaum, in letzteren – den Neuen Medien, aber sehr wohl gefunden und vernommen werden. Außer Themen wie diesen werden im Rahmen dieses Schwerpunkts u.a. auch folgende problematisiert und erforscht: Arbeit in den AKW (insbesondere die bislang „unsichtbaren“ sogenannten „AKW-Gipsy“), die Geschichte der Nutzung atomarer Energie in Japan und Proteste dagegen, die Nuklearisierung von Gesellschaft und Kultur (einschließlich Sprache), Energiediskurse/-kulturen.

Themen & Projekte

Lecture Series 2021 – Japan’s Split Society Between “Genbaku” and “Genpatsu” | Online, April 23, 2021 – July 24, 2021

 

原爆と原発の間を揺れ動く日本: メディア・プロパガンダ・サイエンス

– Japan’s Split Society Between “Genbaku” and “Genpatsu”: Media, Propaganda and Science

 

April 23, 2021July 24, 2021

今回のオンライン連続講義では、「原爆」と「原発」は、その相互依存性と特異性の中で、どのようにして可視化されたのか、あるいは不可視化されたのか、ということを俯瞰的なテーマとしています。様々なメディアのにおける「原爆」「原発」の表現に着目しています。しかし、「核の問題」を(不)可視化する他のメディア方法や形態についても議論されるべきであると存じます。

In this online lecture series we want to examine the connectedness and differences of how “nuclear energy” (genpatsu) and the “atomic bomb(s)” (genbaku) were made (in)visible. We want to explore both fields and have a closer look on different types of media and will try to learn more about of how the “atomic issue” was made (in)visible using different approaches and methods.

Project Description

(English and German version below)

要旨

分裂する社会 - 原爆と原発の間を揺れ動く日本の言説構造

2011年3月の原発震災以来、福島という地名は、これまで1945年8月に原爆を投下された広島と長崎の両都市に使われているのと同じように、「フクシマ」とカタカナで表記されるようになっている。そういうことで、このプロジェクトは原爆を象徴する「ヒロシマ・ナガサキ」から原発ないし核エネルギーを象徴する「フクシマ」に至る期間を研究対象とするが、その目的は、1945年8月6日以来の日本社会および文化の構成過程を新たに「核」という観点から検証しなおすことにある。出発点となるのは、「プラス」の核エネルギーと「マイナス」の核エネルギーとの間に張り渡された「ヒロシマ・ナガサキ」と「フクシマ」についての言説が、核の表象装置(ディスポジティーフ)の中心的要因を成し、それが日本の戦後体制とその後に広範な影を落としているというテーゼである。さまざまな行動主体を伴う言説実践(プラクティーク)の包括的研究によって初めてその歴史的な関連の全体像が(垂直的にも水平的にも)明らかになり、互いに競合しあう力関係がその亀裂ともども表象装置のなかに現れてくることになるが、それによってまたかつて以上にこれらの知の秩序が試されることになる。明らかにされるべきは、この表象装置が生れ、ある特定の成長システムとエネルギー・システムのなかで支配的となり、今日ますます問題となっている社会文化的なコンテクストである。

手筈としては、方法的にも内容的にも重なり合う二つの部分プロジェクトを立て、それらが原爆と原発という核エネルギーの両面を視野に入れながら、「テクスト」や「映像」がどのように核を代表象し、言語化するのかを分析的に明らかにすることになる。とくに展示や教育というコンテクストのなかで、統合/排除と同質化/周縁化のプロセスがどのように起こり、またそれがどのように核の表象装置の中心を担うプラクティークとなるのかが探究される。

部分プロジェクト1「文献における核の言語化」はヒロシマ・ナガサキへの原爆投下についての文献上の表現を取り上げながら、研究対象となる期間の言説的到達点の構造的類似点を問うが、その際同一性の形成に強い影響力を発揮する構成素たるニューメディアも考察の対象となる。部分プロジェクト2「日常文化における核の映像表現」は「原子力の平和利用」(原発)のヴィジュアル表現を問題にするが、これを原爆からいったん切り離して分析的に考究することは、二つのつねに不可分に重なり合うエネルギーの二元化の論理を明らかにするためにも必須な作業となる。その際分析されるのは、どのようにして原発は映像や資料を介して「核専門用語」という形で日常生活に侵入してくるのか、またそこからさらに核の表象装置の形成に加担することになるのかというメカニズムである。

 

Summary

“Japan’s Split Society: Discursive Constitution between the Atomic Bombs (genbaku) and Nuclear Power Plants (genpatsu)”

Since the nuclear catastrophe of March 2011, the name »Fukushima« is frequently written in hiragana or katakana syllabary – a hitherto unusual notation, which has so far been in use mostly for Hiroshima and Nagasaki, the two cities hit by atomic bombs in August 1945. »Hiroshima« and »Nagasaki« (symbolizing the atomic bomb genbaku) and »Fukushima« (pointing to nuclear energy genpatsu) mark the temporal horizon of this project. Its aim is to focus on the constitution process of the Japanese postwar society and culture in a new way from the perspective of the »atom«. It assumes that the discourse on »Hiroshima«, »Nagasaki«, and »Fukushima«, which oscillates between the negative and positive aspects of nuclear energy, is a crucial element in the atomic dispositive, which coined the postwar order in Japan and beyond. By reexamining the discursive practices, their various actors, the project aims to uncover their (vertical and horizontal) historical interdependence, rivaling forces at work, and the resulting cracks in the dispositive, which are challenging the established regimes of knowledge now more than ever. Its task is to uncover the sociocultural contexts contributing to the formation and dominance of the atomic dispositive, which became dominant in a certain regime of growth and energy and which is contested more and more today.

This task is operationalized in two sub-projects which are interwoven in methods and content, focusing on both dimensions of nuclear energy (genbaku and genpatsu). Both sub-projects will utilize discourse analysis to show how texts and images re-present and articulate the atom, how they include/exclude, homogenize/marginalize.

Sub-project 1 on »literary articulations of the atomic« focuses on literary representations of the atomic bombs dropped on Hiroshima and Nagasaki. At the same time, it looks for structural similarities between the discursive end-points of the timeframe set for the project, taking into account new media as forceful constituents of identities. Sub-project 2 on »articulations of the nuclear in everyday life and visual language« deals with visual representations/documentaries  of »peaceful nuclear power« (genpatsu), which is distinguished from genbaku analytically in order to uncover the logic of dichotomization at work between these two inseparably interwoven energy forms. It analyzes the mechanisms by which genpatsu has invaded everyday life as “Nukesspeak” to contribute in turn to the formation of the atomic dispositive.

 

Zusammenfassung

„Die gespaltene Gesellschaft: Diskursive Konstitution Japans zwischen Atombombe (genbaku) und Atomkraftwerk (genpatsu)“

Seit der AKW-Erdbebenkatastrophe vom März 2011 erscheint der Ortsname „Fukushima“ auch in der bislang unüblichen Schreibweise mittels der Silbenalphabete hiragana oder katakana – eine Notation, die bis dahin für die beiden im August 1945 von Atombombenabwürfen betroffenen Städte Hiroshima und Nagasaki gebräuchlich war. Mit „Hiroshima“ bzw. „Nagasaki“ (symbolisch für die Atombombe genbaku stehend) und „Fukushima“ (für Atomkraft/-energie genpatsu stehend) ist daher der zeitliche Bogen, der das Projekt tragen soll, geschlagen: Sein Ziel ist es, den Konstituierungsprozess der japanischen Gesellschaft und –kultur seit dem 6. August 1945 aus der Perspektive des „Atoms“ neu zu fokussieren. Es geht von der These aus, dass der zwischen der „negativen“ und „positiven“ Kern­ener­gie aufgespannte Diskurs über „Hiroshima“, „Nagasaki“ und „Fukushima“ ein zentrales Element des Dispositivs des Atomaren bildet, das die Nachkriegsordnung in Japan und darüber hinaus global geprägt hat. Eine umfassende Untersuchung von diskursiven Praktiken mit ihren verschiedenen Akteuren soll erstmals ihre ganze historische Verflechtung (vertikal und horizontal) sichtbar machen, rivalisierende Kräfteverhältnisse auch mit ihren Rissen im Dispositiv zum Vorschein bringen, die diese Wissensordnungen heute mehr denn je auf den Prüfstand stellen. Offenzulegen sind soziokulturelle Kontexte, in denen sich das Dispositiv formierte, in einem bestimmten Wachstums- und Energieregime dominant wurde und nunmehr zunehmend in Frage gestellt wird.

Operationalisiert wird das Vorhaben über zwei methodisch und inhaltlich miteinander verwobene Teilprojekte, die beide Seiten der Kernenergie (genbaku und genpatsu) in den Blick nehmen und diskursanalytisch herausausarbeiten, wie „Texte“ und „Bilder“ das Atom re-präsentieren und artikulieren. Vor allem in Ausstellungs- und Bildungskontexten wird untersucht, wie in ihnen Prozesse der Inklu­sion/Exklusion, der Homoge­nisie­rung/Margi­na­lisierung stattfinden und sie dabei selbst zu zentralen konstituierenden Praktiken des Dispositivs des Atomaren werden.

Teilprojekt 1 „Literarische Artikulationen des Atomaren“ widmet sich der literarischen Darstellung der Atombombenabwürfe auf Hiroshima bzw. Nagasaki und fragt zudem nach strukturellen Ähnlichkeiten der diskursiven Endpunkte des aufgespannten Zeit-Raumes, unter Berücksichtigung der neuen Medien als wirkmächtige Identitätskonstituenten. Teilprojekt 2 „Alltagskulturell-bildsprachliche Artikulationen des Nuklearen“ fokussiert visuelle Darstellungen der „friedlichen Atomkraft“ (genpatsu), deren analytisch von genbaku getrennte Betrachtung erforderlich ist, um die Logik der Dichotomisierung beider stets untrennbar miteinander verwobenen Energien offen legen zu können. Zu analysieren sind Mechanismen, wie genpatsu mittels Bildern und Dokumentationen in Gestalt von „Nukesspeak“ in das Alltagsleben eindrang und von dort wiederum aktiv an der Formation des atomaren Dispositivs mitgewirkt hat.

 

Lecture Series 2021 – Japan’s Split Society

 

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Registration
Program
DFG-Projekt (2019-2022): „Die gespaltene Gesellschaft: Diskursive Konstitution Japans zwischen Atombombe (genbaku) und Atomkraftwerk (genpatsu)“

Ziel des Projektes „Die gespaltene Gesellschaft: Diskursive Konstitution Japans zwischen Atombombe (genbaku) und Atomkraftwerk (genpatsu)“ ist es, die Nachkriegsrealität in Japan aus der Perspektive des „Atoms“ zu analysieren und diesbezüglich bislang disziplinär separiert untersuchtes Material zu synthetisieren. Ausgegangen wird von der These, dass der zwischen der „negativen“ (genbaku) und „positiven“ Kernenergie (genpatsu) aufgespannte Diskursraum über „Hiroshima“, „Nagasaki“ und „Fukushima“ ein zentrales Element des Dispositivs des Atomaren bildet. Dieser hat an der Konstituierung der historischen, gesellschaftlichen und politischen Wissensordnungen in Japan mitgewirkt und wirkt weiterhin mit. Eine umfassende Untersuchung von heterogenen diskursiven Praktiken mit ihren verschiedenen Akteuren soll erstmals ihre ganze historische Verflechtung (vertikal und horizontal) sichtbar machen, rivalisierende Kräfteverhältnisse auch mit ihren Rissen und Bruchlinien (DELEUZE 1991) im Dispositiv zum Vorschein bringen, die diese Wissensordnungen auf den Prüfstand stellen, und die soziokulturellen Kontexte, die letztlich zu Formierung und Dominanz des Dispositivs beitrugen und beitragen, offenlegen. Die beiden Teilprojekte fokussieren jeweils auf eine Seite der Kernenergie (genbaku vs. genpatsu) und arbeiten diskusanalytisch heraus, wie „Texte“ und „Bilder“ das Atom artikulieren, wie in ihnen Prozesse der Inklusion/Exklusion, der Homogenisierung/Marginalisierung stattfinden und sie dabei selbst zu zentralen, in ihrer Getrenntheit immer zugleich interdependent konstituierenden Praktiken des Dispositivs des Atomaren werden.

Teilprojekt 1:

„Literarische Artikulationen des Atomaren“ → Kontakt: Sonja Hülsebus (Universität zu Köln)

Teilprojekt 2:

„Alltagskulturell-bildsprachliche Artikulationen des Nuklearen“ → Kontakt: Felix Jawinski (Universität Leipzig)

Textinitiative Fukushima

Die Textinitiative Fukushima wurde im April 2011 ins Leben gerufen. An ihr beteiligen sich die kulturwissenschaftlich arbeitenden Japanologien Frankfurt (Prof. Dr. Lisette Gebhardt) und Leipzig (Prof. Dr. Steffi Richter); auch Zürich (Prof. Dr. Raji C. Steineck) hat sich der Initiative angeschlossen. Das Projekt setzt es sich zum Ziel, Texte verschiedener japanischer Akteure der Debatte um Fukushima ins Deutsche zu übertragen. Übersetzt und kommentiert werden sollen Beiträge aus den Wissenschaften, aus dem Journalismus, der Politik, der Kunst, der Literatur, der Philosophie oder der Popkultur: also Aktuelles, Tiefgründiges, Diskussionswürdiges zu den Katastrophen und ihren Kontexten.

Homepage des Projektes
Energie Tagung 2015

Veranstaltet wurden drei Panels entlang einer vertikalen (diachronen) und einer horizontalen (synchronen) Achse. „Energie und Japan“ ist einmal im zeitlichen Wandel Vergangenheit („Meiji- und Nachkriegs-Japan“), Gegenwart („Postnachkriegs-Japan“) und Zukunft („Green capitalism“? „Degrowth-“/ Postwachstumsgesellschaft? Szenarien nach „Fukushima“ und Energiereformen) zu diskutieren. Oder anders gesagt: vom fossilenergetisch basierten Zeitalter industrieller Wachstumsgesellschaften hin zum Umbau der Gesellschaften und Kulturen als „postkarbone“. Zugleich ist – gemäß dem seit der Gründung der VSJF verfolgten Ziel, Gesellschaft und Kultur zusammenzudenken und interdisziplinär zu arbeiten – vorgesehen, verschiedene disziplinäre, methodisch-theoretische Ansätze synchron miteinander ins Gespräch zu bringen: „Schwarzes Gold“ (Kohle/Erdöl) und die aus ihm gewonnene elektrische Energie sind auch für Japans kapitalistisch-kolonialistische Moderne nicht nur in ökonomisch-politischer Hinsicht von zentraler Bedeutung. Sie haben sich auch in die mentalen Infrastrukturen (Harald Welzer), in die Lebenswelten, ja in die Sprache/n eingeschrieben und sind zudem wichtige, stets umstrittene Topoi der Japan/er-Diskurse (nihon(jin)ron) geworden – man lese aus dieser Perspektive Tanizakis „Lob des Schattens“, Watsujis Klimatheorie in „Wind und Erde“, denke an das Loblied auf „bright life“ (akarui seikatsu) im Nachkriegsjapan. Die aus der Spaltung des Atomkerns entstehende Energie war nicht nur selbst seit ihrer Schaffung von der Spaltung in „gut“ und „böse“, in traumatische Erfahrung und hoffnungsvolle Erwartung gezeichnet – sie spaltete und spaltet weiterhin auch die Gesellschaft in vielfacher Hinsicht: nicht zuletzt räumlich in Atomenergie produzierende Provinzen/Dörfer und diese hauptsächlich konsumierende Metropolen, in eine privilegierte Stammarbeiterschaft in der Stromindustrie und nomadisierende bzw. „Dekasegi-Wegwerfarbeiter“. Bei möglichen Zukunftsszenarien angesichts der „Fukushima“- wie auch der global drohenden Klima-Katastrophen stellt sich die Frage, welche Varianten der Interaktion von Wirtschaft, Politik, Natur, Lebenswelten und Wertegemeinschaften von ihnen entworfen und artikuliert werden.

Diese Betrachtungen sollen vor einem trans- und interkulturellen bzw. trans- und internationalen Hintergrund stehen. Als kulturwissenschaftlich orientierte Lehr- und Forschungseinrichtung zu Japan von der späten Neuzeit (ausgehendes 18. Jh.) bis zur Gegenwart legt die Leipziger Japanologie ein breites Verständnis von Kultur zugrunde, das a) sozial- und regionalspezifische Alltagskulturen ebenso einschließt wie kulturell bedingte Spezifika in den verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereichen Wirtschaft, Politik, Bildung etc.; und das b) von Japans Weg in die Moderne als lokale Flexion synchron ablaufender soziokultureller Prozesse auf globaler Ebene versteht, der bei aller spezifizierenden historischen Pfadabhängigkeit zugleich in einem transnationalen und transkulturellen Kontext zu untersuchen ist – was natürlich auch auf das Themenfeld „Energie“ zutrifft.

Publikationen zu diesem Thema

  • [Sammelband] "NOlympics. Tokyo 2020/1 in der Kritik"

    Richter, Steffi/ Singler, Andreas/ Mladenova, Dorothea (Hg.) (2020): Leipzig: Universitätsverlag.
    In diesem Band kommen Autorinnen und Autoren aus Japan, Deutschland und den USA zu Wort, die als kritische oder gar oppositionelle Stimmen zu den vielfältigen Zumutungen dieses sportlichen Mega-Events im Post-„Fukushima“- Japan Stellung beziehen. Einige von ihnen agieren selbst in Protest-Bewegungen, die mit „NOlympics“-Gruppen in anderen Teilen der Welt ein transnationales Aktionsnetzwerk bilden. Link
Informationen
Beteiligte
Felix Jawinski
Prof. Dr. Steffi Richter


Veranstaltungen
April 23, 2021 – July 24, 2021 | Lecture Series 2021 – Japan’s Split Society Between “Genbaku” and “Genpatsu”